In Hamburg Brücken bauen: unsere Rampenbotschafterin Anastasia

Nach David Lebuser und Benedikt Lika stellen wir euch heute Anastasia Umrik vor, unsere Rampenbotschafterin für Hamburg. Sie ist 26 Jahre alt, gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau, aktuell Projektleiterin von anderStark, wohnt in Hamburg und träumt von der Ferne.

AnastasiaUmrik

Wie sieht es in deinem Heimatort mit der Rollstuhlgerechtigkeit aus?

In Hamburg – so scheint es – gibt es recht wenige Barrieren für Rollstuhlfahrer. Die Bordsteine sind abgesenkt, die Busse haben eine Rampe…
Doch wenn man mit einem Kennerauge genauer hinschaut, so merkt man, dass viele Details nicht bedacht werden. Zum Beispiel der Zugang zu den U-Bahnen: Obwohl an manchen Stationen ein Fahrstuhl zu den Gleisen führt, kommt man dennoch mit einem elektrischen Rollstuhl nicht in die Bahn, weil der Abstand zu groß ist. Von den “coolen Locations” in den Szenevierteln ganz zu schweigen!

Warum machst du bei der Aktion “Tausendundeine Rampe” mit?

Ich finde die Initiative mehr als großartig und möchte durch mein kleines Engagement zur Barrierefreiheit beitragen.

Welche Betreiber wirst du wohl fragen oder hast du schon gefragt?

…von alten Kneipen bis zu edlen Restaurants wird alles dabei sein.

Rampen sind ja eigentlich nur Übergangslösungen, was wünscht du dir für die Zukunft?

Rampen sind ein guter Start in eine inklusive Gesellschaft, aber es wäre natürliich noch schöner, wenn man die Räumlichkeiten von anfang an so gestalten würde, dass sie für jeden begehbar sind.

Veröffentlicht in Mobile Rampen
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Die Rampe im Praxistest

Mit der Wheelramp kann ein Höhenunterschied von 25cm bis 30cm überwunden werden. Raúl hat es getestet.
Erfahrungsberichte und Interviews mit unseren Rampenbotschaftern gibt es hier.


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