Mapping-Aktion von Tausend Taten e.V. in Jena

Am Samstag, den 14. September hatte der Tausend Taten e.V. in Jena zu einer Mapping-Aktion aufgerufen. Die Aktion fand im Rahmen des bundesweiten Freiwilligentages statt.

12 Freiwillige sind in drei Teams durch Jena gezogen und haben fleissig Orte auf ihre Rollstuhlgerechtigkeit geprüft. Dabei wurden auch rund 130 neue Orte hinzugefügt. Außerdem haben die Mapper begonnen, den vom Behindertenbeirat Jena veröffentlichten Stadtplan zu rollstuhlgerechten Toiletten und Parkplätzen in die Wheelmap zu übertragen.

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Die Mapper machten bei ihrer “Neu-Erkundigung” Jenas auch einige überraschende Entdeckungen. So stellte eine Mapperin, die ein E-Mobil fährt, nach 10 Jahren fest, dass die Jenaer Stadtkirche (möglicherweise aber erst seit dem Umbau vor einem Jahr) einen nur schlecht ausgeschilderten barrierefreien Hintereingang hat. Auch am Jenaer Volksbad wurde ein Hintereingang entdeckt, der in ein völlig barrierefreies Veranstaltungszentrum führt.

Besonders erfreulich ist, dass diese und andere Erkenntnisse der Aktion zusammen mit dem Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben und interessierten Freiwilligen nun auch im Behindertenbeirat präsentiert werden sollen.

Friederike Petersen vom Tausend Taten Team fasst die Aktion abschließend zusammen:

“Bei der Suche nach Einsatzstellen, Räumen für Weiterbildungen, Stammtischen und Festen für die rund 200 Freiwilligen unseres Vereins Tausend Taten e.V. – unter ihnen mehrere Rollstuhlfahrer_innen – stehen wir in Jena immer wieder vor Problemen. Daher freut es uns, dass wir am vergangenen Samstag während der Mapping-Aktion auch mehrere Gespräche mit Geschäftsinhabern führen konnten und die Ergebnisse demnächst in einigen Gremien präsentieren können, um hoffentlich ein paar Verbesserungen anregen zu können.”

Herzlichen Dank an alle Mapper und das Tausend Taten Team!

Selbst eine Mapping-Aktion organisieren

Jeder kann in der eigenen Stadt ganz einfach selbst eine Mapping-Aktion organisieren. Erfahre hier mehr.

Veröffentlicht in Mapping-Aktion
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Wann ist ein Ort rollstuhlgerecht?
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