Stimmen vom Sziget Festival: Enya aus Irland

Unsere Kollegin Adina war Anfang August auf dem Sziget Festival in Budapest. Von ihren Erfahrungen als Rollifahrerin und ihren Tipps, wie man sich vorbereitet, was man mitbringen muss etc., könnt ihr hier lesen. Ihr solltet euch auch die tollen Bildern vom Sziget nicht entgehen lassen!

Vor Ort hat Adina außerdem mit anderen Rollstuhlfahrern/innen über ihre Eindrücke geredet. Hier kommt das erste von drei Interviews:

enya+familie

Das ist Enya mit ihrer Familie aus Cork, Irland. Enya ist schon zum fünften Mal hier auf dem Sziget und ihr strahlendes Lächeln verrät, dass ihr das Festival Spaß macht.

Adina: “Gefällt dir das Sziget?”
Enya: “Ja, ich liebe es!”

A: “Was ist dein Highlight auf dem Festival?”
E: “BLUR! Ich liebe die Atmosphäre, die Bands und wenn das Publikum jubelt. Und auch mit meinen Freunden hier zu sein. ”

A: “Hast du dich irgendwie auf das Festival vorbereitet, vielleicht etwas am Rollstuhl gemacht oder so?”
E: “Nein, ich hab einfach nur viel Wasser mitgebracht.”

“Wir wählten einen sehr schlechten Anreiseweg zum Sziget”, erzählte uns Enyas Mutter. “Über den Hafen!”, Fügte ihr Dad hinzu.
E: “Die Fähre ist bestimmt 40 Zoll höher als die Plattform. Das ist also mehr als nur ein Schritt. An der Margarethenbrücke war es eine Fiasko. Zwei Treppen. Ich nehme an, der Transport ist am Sziget das größte Problem. Ich denke, der Hafen ist eine Katastrophe. Wenn sie wenigstens vorübergehend Rampen für die Menschen anlegen würden. Das müssen sie wirklich anders planen.”

A:”Enya – glaubst du, dass sich das Festival für Rollstuhlfahrer im Laufe der Jahre verbessert hat?”
E: “Ich denke, es hat sich nicht allzu viel verändert.”

A: “Es war wirklich schön, euch zu treffen. Vielen Dank!”

Veröffentlicht in Community
Hol Dir die App
Du hast Fragen?
Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um die Funktionalität der Wheelmap.
Wann ist ein Ort rollstuhlgerecht?
Ein einfaches Ampelsystem kennzeichnet die Rollstuhltauglichkeit der Orte:
Der Ort mit all seinen Räumen ist rollstuhlgerecht.
Der Ort ist prinzipiell zugänglich, aber nicht alle Räume.
Der Ort ist für einen Rollstuhlfahrer nicht zugänglich.
Bleib auf dem Laufenden
Einmal im Monat gibts Post von uns.

Google