Streetspotr und Wheelmap.org starten Foto-Aktion in 65 deutschen Städten

Berlin, August 2013 Bereits zum zweiten Mal starten das Nürnberger Start-up Streetspotr und das gemeinnützige Projekt Wheelmap.org aus Berlin eine gemeinsame Foto-Aktion. Ziel der Kooperation ist es, Informationen zur Rollstuhlgerechtigkeit von öffentlichen Orten zu sammeln. Die Aktion soll Rollstuhlfahrern, Familien mit Kinderwägen oder auch älteren Menschen mit Rollatoren dabei helfen, ihren Alltag planbarer zu machen.

Auf Wheelmap.org, der Onlinekarte für rollstuhlgerechte Orte, können Menschen mit Mobilitätseinschränkung anhand eines einfachen Ampelsystems und Bildern erkennen, ob ein Ort zugänglich ist. Streetspotr ist Europas größte mobile Workforce. Beim sogenannten “Mobile Crowdsourcing” erledigen hunderttausende Smartphone-Nutzer Aufgaben schnell und direkt vor Ort. Im Rahmen der Foto-Aktion wird die App genutzt, um die Datenqualität von Wheelmap.org zu erhöhen. In sogenannten “Stufen-Spots” ist die Streetspotr-Community dazu aufgerufen, die Rollstuhlgerechtigkeit öffentlich zugänglicher Orte anhand des Wheelmap-Ampelsystems zu überprüfen und Fotos von den Eingangsbereichen zu machen.

Die gesammelten Daten werden an Wheelmap.org gespendet und auf Detailseiten zu den einzelnen Orten angezeigt. Anhand der Markierungen und der Fotos können Rollstuhlfahrer einfacher abschätzen, ob ein Ort für sie zugänglich ist oder nicht. “Die Fotos sind eine große Hilfe, wenn es um die individuelle Entscheidung geht, ob ein Ort zugänglich ist. Viele Geschäfte, Restaurants etc. haben eine kleine Stufe im Eingangsbereich, die für einige Rollstuhlfahrer überwindbar ist und für andere nicht. Ein Bild sagt da mehr aus als eine lange Beschreibung”, erklärt Produktmanagerin Friederike Werner von Wheelmap.org.

Bei einer ersten gemeinsamen Foto-Aktion im Mai diesen Jahres wurden bereits über 7.000 Fotos von öffentlichen Orten wie Restaurants, Eiscafés oder Bars von Streetspotr an Wheelmap.org gespendet. Mehr Informationen und Beispielbilder sind in diesem Blog-Post zu finden. “Wir kennen die Wheelmap schon länger und wollten unbedingt etwas zu diesem tollen Projekt beitragen. Unsere Community hat die Aufgabe begeistert angenommen und findet es toll, ein soziales Projekt mit ihrem Einsatz zu unterstützen. Die erste Foto-Aktion hat uns allen gezeigt, wie einfach es ist, etwas für mehr Rollstuhlgerechtigkeit zu tun”, sagt Dorothea Utzt, Mitgründerin und Marketingchefin von Streetspotr.

Durch die langfristige Kooperation soll eine bessere Auffindbarkeit rollstuhlgerechter Orte in Deutschland erzielt werden. Tausende neue Fotos für die Wheelmap sollen dazu beitragen, die Rollstuhlgerechtigkeit des Ortes aus der Ferne mit einem Blick abzuschätzen. Die Streetspotr-Nutzer können durch ihre Foto-Spenden im Bewertungssystem der App aufsteigen und eine Auszeichnung als SOZIALHELD erhalten.

Wheelmap.org ist ein Projekt des SOZIALHELDEN e.V. aus Berlin.
Die SOZIALHELDEN sind eine Gruppe von engagierten Menschen, die seit 2004 gemeinsam kreative Projekte entwickeln, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen. Mehr Informationen unter www.sozialhelden.de

Streetspotr (www.streetspotr.com) ist Europas größte mobile Workforce. Über 200.000 Smartphone-Nutzer sammeln bundesweit aktuelle ortsgenaue Informationen und Fotos und liefern so beispielsweise Öffnungszeiten und Straßeninformationen oder überprüfen lokale Werbe- und Produktplatzierungen. Die Anfragen werden per Web-Portal ausgeschrieben und von Nutzern der Streetspotr-App, die sich in der Nähe des Auftrags befinden, gegen eine Honorierung mit dem Smartphone erledigt.

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Wann ist ein Ort rollstuhlgerecht?
Ein einfaches Ampelsystem kennzeichnet die Rollstuhltauglichkeit der Orte:
Der Ort mit all seinen Räumen ist rollstuhlgerecht.
Der Ort ist prinzipiell zugänglich, aber nicht alle Räume.
Der Ort ist für einen Rollstuhlfahrer nicht zugänglich.
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